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St. Sebastianus Sch√ľtzenverein D√ľsseldorf-Niederkassel 1890 e.V. » Hauptverein

Hauptverein

 

Hier nachfolgend der Jahresbericht √ľber das Sch√ľtzenjahr 2014, wie er vom 2. Gesch√§ftsf√ľhrer Thomas Damm bei der Generalversammlung im Januar 2015 verlesen und dort genehmigt wurde. Wer Spa√ü daran hat das Sch√ľtzenjahr 2014 Revue passieren zu lassen, dem sei dieser Bericht w√§rmstens an’s Herz gelegt.

Und um den Autor hier selbst zu Wort kommen zu lassen folgendes Zitat:


Der Bericht kann nicht jede einzelne Begebenheit zum Besten geben. Möglicherweise vermisst der eine oder andere, den einen oder anderen Punkt. Ich habe jedenfalls versucht alles, so gut es mir in Erinnerung war, nieder zuschreiben

Thomas Damm

 

 

 

Jahresbericht 2014

Verfasst und verlesen durch Thomas Damm am 17.01.2015

Das vergangene Jahr war in vielerlei Hinsicht davon geprägt, dass die Vorbereitungen zum anstehenden Jubiläum besprochen, geplant und teilweise auch schon verwirklicht wurden.

Ist es anfangs noch ein weit in der Zukunft liegender Termin, der es einem ja erm√∂glicht noch lange zu √ľberlegen und zu planen, r√ľckt er dennoch unerbittlich n√§her und n√§her. Wir sitzen also heute alle hier zusammen und feiern unseren ersten offiziellen Termin im Jubil√§umsjahr unseres Sch√ľtzenvereins.

125 Jahre Niederkasseler Sch√ľtzenverein, was ist da nicht alles passiert. Die √§lteren von uns k√∂nnen sich bestimmt noch an die ersten Jahre erinnern. ‚ÄúAch wat wor dat alles sch√∂n‚ÄĚ!

Aber halt, ich schweife ab. Dies zu schildern ist ja heute noch viel zu fr√ľh und auch anderen vorenthalten. Konzentrieren wir uns zun√§chst auf 2014, denn da ist ja auch gen√ľgend passiert.

Wie immer begannen wir unser Sch√ľtzenjahr mit einem gemeinsamen Gottesdienst in der St. Anna Kirche. Mit dem f√ľr ihn eigenen, treffenden Worten, stimmte uns Pastor Michael Dederichs auf unsere Generalversammlung, aber auch auf ein sch√∂nes Sch√ľtzenjahr ein.

Nach der Messe und der Ehrung unserer verstorbenen Kameraden, begaben sich alle Sch√ľtzen ins Pfarrheim, um dort bei einem kleinen Imbiss gereicht von Stefan Deckers und seinem Team, die notwendige St√§rkung f√ľr den Abend zu erhalten.

Standen doch die Wahlen der ersten √Ąmter an diesem Abend an. Ich muss hier aber nicht weiter ausholen, weil dieser Teil eben schon von der 1. Gesch√§ftsf√ľhrerin bzw. ihrem vorlesenden heutigen Vertreter beschrieben wurde.

Nachdem die erfolgreichen Mannschaften des letztjährigen Regimentsschießens durch den Regimentskönig und 1. Schießmeister Joachim Olschewski ausgezeichnet wurden, nahm ein geselliger Abend einige Stunden später dann erst sein Ende.

In den n√§chsten Wochen traten wir Sch√ľtzen dann gerne etwas in den Hintergrund, wollten doch jetzt die Karnevalisten zu ihrem Recht kommen und ausgiebig feiern. Bei Kaiserwetter am Sonntag w√§lzte sich ein langer und n√§rrischer Lindwurm durch Nieder- und Oberkassel und viele begeisterte Zuschauer konnten ausgelassen mit schunkeln und feiern.

Im April ging es dann auch schon wieder los.

Ball der K√∂nige in den Rheinterrassen. F√ľr viele Sch√ľtzenvereine in D√ľsseldorf ein notwendiges √úbel, f√ľr unser Regimentsk√∂nigspaar Joachim mit seiner K√∂nigin Annette aber ein Termin, auf den sich beide sichtlich freuten. Da wir in diesem Jahr ganz weit vorne sa√üen mussten wir uns auch gut benehmen. Dies gelang anderen G√§sten um uns herum nicht ganz so gut. Wie kann aber auch ein Kellner ohne das Fass schon angeschlagen zu haben, dass obere Entl√ľftungsventil schon √∂ffnen und dann auch noch so halten, das alles auf die dahinter sitzenden Sch√ľtzen spritzte! Die waren wirklich begeistert und dr√ľckten dem Kellner sofort die Hand; allerdings in sein Gesicht. Na ja, am Ende beruhigten sich aber alle recht schnell wieder und es wurde ein netter Abend, bei dem das Programm auch nicht mehr als n√∂tig st√∂rte.

Mit dem Regimentsschie√üen in B√ľderich stand dann auch schon ein weiterer Termin im Kalender. Bei bestem Wetter waren ca. 70 Kameraden erschienen, um ihre Schie√ük√ľnste unter Beweis zu stellen. Nicht jedem gelang das, aber am Ende des Tages wurden dann doch alle siegreichen Sch√ľtzen, sei es im Einzel-, Regimentspokal- oder Teamschie√üen ausgezeichnet bzw. genannt.

Nachstehend die Ergebnisse:

Einzelwertung:

Bodo Kluckhuhn, TC 08 , 60 Ringe

Jungsch√ľtzen:

Felix Frische, OWK, 53 Ringe

Pagen:

Paulina Vossen, 1. Freisch√ľtz, 46 Ringe

Königspokal:

Bert Klinge, OWK, 55 Ringe

Mannschaften:

  1. OWK, 273 Ringe

2. Echte Fr√ľnde, 262 Ringe

3. Gesellschaft Reserve, 256 Ringe

Schade war neben der wieder nur sehr spärlichen Beteiligung Рknapp 16 Kameraden weniger als im Vorjahr Рdas eine Kompanie nicht anwesend war und zwei Kompanien keine Mannschaft zusammen bekamen.

Hier sollte es unser Ziel zu sein, dies im Jahr 2015 deutlich nach vorne zu bringen.

Mitte Juni – und diesmal bei bestem Wetter – fand das traditionelle Meuserfest statt. Viele G√§ste von Nah und Fern kamen gerne, um dem bunten Treiben bei leckerer Verpflegung und gek√ľhlten Getr√§nken beizuwohnen. Der Schreiber selber durfte an diesem Sonntag arbeiten, stand doch die Stichwahl unseres Oberb√ľrgermeisters an. Am Ende durfte sich Thomas Geisel freuen und wird somit f√ľr die n√§chsten 6 Jahre D√ľsseldorfs erster Mann!

Unter dem Motto ‚ÄúZu Gast bei Freunden‚ÄĚ, richtete die OWK f√ľr ihr Regimentsk√∂nigspaar Joachim und Annette, den Tag des K√∂nigs aus. Nachdem es bis mittags doch immer wieder regnete, ergab sich Petrus aber dann doch den vielen G√§sten und bot ihnen dann wieder seine bessere Seite an.

Unter tatkräftiger Mithilfe des Teams vom Brauhaus Albrecht, die sich gerade auch in puncto Essenauswahl wirklich sehr kreativ zeigten, konnte ein sehr kurzweiliger Tag auf dem Hof von Albrecht gefeiert werden. Leider konnte unsere Königin aufgrund eines Trauerfalles in ihrer Familie an den Feierlichkeiten nicht teilnehmen.

Alle anderen hatten aber ihren Spa√ü beim Torwandschie√üen, dem Kickerturnier, dem Kaffee und Kuchenangebot und der musikalischen Untermalung von DJ D√ľsselbeats und dem Heerdter Kellerorchester.

Und die Fu√üball-WM spielte auch mit, war das deutsche Achtelfinalspiel doch erst am √ľbern√§chsten Tag angesetzt.

Und diese WM sorgte nat√ľrlich in den vier Wochen von Mitte Juni bis Mitte Juli f√ľr einen Ausnahmezustand in Deutschland. √úberall liefen sie wieder herum, die buntbemalten und geschm√ľckten Fu√üballfans. Es war eine ausnahmslos gute Stimmung und die deutsche Mannschaft tat diesmal auch alles, um diese Stimmung m√∂glichst lange zu halten. Alle Vereine, die mit ihren Sch√ľtzenfesten in dieser Zeit lagen, hatten Fernseher in den Zelten und verschoben Umz√ľge und Kr√∂nungen.

Und am Ende stand der vierte Stern im brasilianischen Himmel und Deutschland war der verdiente Weltmeister!

So konnten wir dann wieder zu unseren √ľblichen Planungen und Vorbereitungen zum Niederkasseler Treff als Einstimmung zum Sch√ľtzenfest beginnen.

Sowohl der Treff der √ú-60, als auch das Biwak selber waren ein sch√∂ner Erfolg, kamen doch viele G√§ste, um sich von uns unterhalten zu lassen. Es gab leckeres vom Grill und aus der Friteuse, Kaffee und Kuchen schmeckten ebenfalls, die Cocktails sind immer einen Besuch wert und das Bier oder der Wein waren gut gek√ľhlt. Alles in allem also ein gelungener Aufgalopp zum bevorstehenden Sch√ľtzenfest.

Aber vorher wird das Fest nat√ľrlich noch angek√ľndigt. Das geschieht traditionell mit der Goldenen M√∂sch unter Begleitung des Tambourcorps Niederkassel und der K√∂nigskompanie, der OWK.

Und um allen Unkenrufen vorzubeugen:

Wir haben uns alle ganz hervorragend in L√∂rick pr√§sentiert und sogar auch den richtigen Verein begr√ľ√üt. So konnte also dem H√∂hepunkt des Jahres entspannt entgegen gesehen werden.

Na ja, entspannt auch nur was das Schm√ľcken, die Genehmigungen f√ľrs Fest und alles was wir halt selbst in der Hand hatten, anging.

Das was die Wetterberichte und -Apps so alles ank√ľndigten, lies nichts gutes erwarten. Aber der Reihe nach.

Nach vielen Jahren wurde erstmals nicht mit der Veedelsparty die Kirmes er√∂ffnet. Da die Umsatzzahlen immer weiter und r√ľckl√§ufig sind, hat der Zeltewirt hier f√ľr sich die Rei√üleine gezogen.

Ok, musste sich halt jede Kompanie selbst √ľberlegen, wie sie den Abend gestaltet.

So machte die 1. Freisch√ľtz kurzerhand ihren Kr√∂nungsabend und testete, ob noch alles passt und ob es schon wieder schmeckt. Ich habe mich noch selber √ľberzeugt: Es hat geklappt!

Am Samstag trafen sich dann unsere Pagen und ermittelten ihren Pagenkönig. Dies machen sie traditionell am Schießwagen und man darf sich die Ergebnisse ruhig mal anhören:

Den Schweif scho√ü mit 31 Ringen Johanna Vossen, den rechten Fl√ľgel scho√ü mit 32 Ringen Gwen Lewald, den linken Fl√ľgel und die Punktzahl von 33 Ringen geh√∂rt zu Nele Ziegner. Mit dem gleichen Ergebnis von 33 Ringen errang Loius Riekenbrauk den Kopf des Vogels. Finn Berscheidt ist nicht nur ein treffsicherer Fu√üballer, nein er trifft auch beim Schie√üen und das mit 35 Ringen hervorragend. Das reichte f√ľr den Rumpf und neuer Pagenk√∂nig wurde mit ebenfalls 35 Ringen Dominik Nie√üen vom Tambourcorps. Dazu unseren herzlichsten Gl√ľckwunsch. Und als seine K√∂nigin nahm er sich dann Isabella Brecl vom Reitercorps. Ganz herzlichen Gl√ľckwunsch von dieser Stelle aus.

Mittlerweile trafen auch alle anderen Sch√ľtzen ein und der erste Umzug zur St. Anna Kirche konnte losgehen.

Pastor Michael Dederichs zelebrierte eine sehr schöne Messe und fand die richtigen Worte in seiner Predigt. Musikalisch wurden wir vom Musikverein Osterath begleitet.

Nach der Messen und der Ehrung unserer Verstorbenen Sch√ľtzen, begr√ľ√üte unsere 1. Chefin Britta alle Anwesenden und hielt ihre erste Ansprache. Dann war es auch schon an der Zeit verdiente Mitglieder f√ľr ihre Jubil√§en zu ehren.

Im Einzeln waren dies 2014:

50 Jahre:

Peter Heyden        Tambourcorps

Heinz Vossen        Tambourcorps

Kurt Damm           Otto-Weddigen-Kompanie

Heinz Hermanns          Reitercorps

65 Jahre:

Karl H√ľttemann¬†¬†¬†¬†¬† Otto-Weddigen-Kompanie

Heinz Vossen        Germania Kompanie

Wir gratulieren alle ganz herzlich!

 

Mit dem Zapfenstreich unter Leitung des Tambourcorps Niederkassel, der Musikkapelle Lothar Dreier und dem Fanfarencorps aus Hamm, endete dieser Programmpunkt auf dem Kirchenvorplatz.

Nun¬† ging es zum Festplatz, der schon gut gef√ľllt war.

In diesem Jahr wollten wir mal etwas anderes ausprobieren. Da unsere Pornos dieses Jahr nicht konnten, hatten wir zwei Bands verpflichtet, die sich aber auch schon einen guten Namen gemacht hatten:

Wounded Ducks und Halber Liter! Und es war sehr gut und das Zelt und der Platz waren sehr gut gef√ľllt.

Beide Bands konnten √ľberzeugen und spielten am Ende sogar noch zusammen einige St√ľcke als ‚ÄúHalbe Ente‚ÄĚ.

Genial war aber auch das Intermezzo zwischen den beiden Auftritten. Die Rock-Opas von ‚ÄúHalbangst‚ÄĚ machten ihre Drohung war und spielten vor dem begeisterten Publikum ihr ‚ÄúBest-off‚ÄĚ von Fortuna Liedern. Das √ľberzeugte sogar den Chronisten, der sich ausgezeichnet am√ľsiert hatte.

Ein toller Abend – bei √ľbrigens bestem Wetter – ging fr√ľhmorgens zu Ende.

Der Sonntag war der Tag der Wetterapps. So kann man es auf einen kurzen Nenner bringen. War der Vormittag noch trocken und teilweise sonnig, so wurde es zum Paradebeginn immer dunkler. Und nach dem Ende des 1. Bataillons setzte dann auch der erste Regen ein. So wurde der Umzug nach der Parade auch ohne durch Oberkassel zu ziehen, direkt zum Festplatz geleitet. Dennoch bekamen unsere K√∂nigspaare Joachim Olschewski mit K√∂nigin Annette Frische, unser Jungsch√ľtzenpaar Svenja Steinhauer mit Nicolai Meckbach und Dominik Nie√üen mit Isabella Brecl, den ihnen geb√ľhrenden Beifall ab.

Das die Abk√ľrzung ins Zelt gemacht wurde war auch gut so, alle hatten nun nat√ľrlich mehr Zeit, um sich zu unterhalten und gegen das Nasse von au√üen auch innere N√§sse entgegenzusetzen.

Gottseidank waren vor dem Abendumzug alle Königspaare anwesend, ansonsten hätten sie den um eine halbe Stunde vorverlegten Abmarsch nicht mitbekommen. Die Königspaare, der Hofstaat und Teile des Vorstandes mussten jedenfalls Рteilweise noch mit kauenden Backen Рden Weg zum Zelt antreten.

Es war letztlich aber eine richtige Entscheidung, denn unmittelbar nach unserer Ankunft im Festzelt ging ein Wolkenbruch herunter.

So stand dem weiteren Verlauf des abends mit dem Ball der Kompaniekönige nichts mehr im Wege. Unter der musikalischen Leitung von Kersten Schmalbach und seinen Audiohelden sowie eines Programmpunktes von unserem Regimentskönigspaar, wurde noch lange geschwooft.

Traditionell startet der dritte Sch√ľtzenfesttag wieder mit dem Tupperturnier in der Dorfsch√§nke. Bei wenig sommerlichen Temperaturen spielten aber 16 Unentwegte ihren Sieger aus. Somit konnten wir dann p√ľnktlich dem Empfang bei der Familie Schmittmann vor dem Brauhaus Albrecht beiwohnen. Mit den bekannt launigen Worten unserer Chefin und der Erwiderung durch die Familie Schmittmann, wechselte ein kleiner wei√üer Umschlag den Besitzer und wir alle griffen gerne auf die angebotenen kleinen Fl√§schchen mit hochprozentigem Inhalt zu.

Dann hatten wir aber langsam Hunger und wechselten deshalb ins Festzelt, wo schon die bestellten Leckereien auf uns warteten.

Im Rahmen des Mittagessens wurden dann aber zwei verdiente Sch√ľtzen durch den Rheinischen Sch√ľtzenbund ausgezeichnet.

Wir bedanken und ganz besonders bei Frank Schl√∂der und Walter Bramer f√ľr ihre aufopferungsvolle Arbeit im Brauchtum und hier insbesondere um das Sch√ľtzenwesen.

Auch hier nochmal meine herzlichste Gratulation!

Und dann ging es auch langsam los. W√§hrend sich die Jungsch√ľtzen langsam fertig machten, um ihre Pf√§nder zu erringen, fr√∂nten die anderen Sch√ľtzen den Dingen, die man so montags halt macht.

Die einen sitzen unter Linden, die anderen in Gärten, wieder andere ermitteln einen Wiesenkönig und eine Kompanie baute sich einen Hochsitz auf und verteilte Haltungs- und Schönheitspreise an vorbeiziehende Kameraden. Ich sage nur: Kunst- und Kulturkompanie!!

Wie wir es gewohnt sind, fegten unsere Nachwuchssch√ľtzen ihre vorgelegten Pf√§nder rasch und zielsicher herunter, so dass sich folgende Sch√ľtzen freuen konnten:

Preisvogel Jungsch√ľtzen

Kopf         Lara Berscheidt          Reitercorps

Schweif     Felix Frische             OWK

re. Fl√ľgel¬†¬† Tobias H√ľttemann¬†¬†¬†¬†¬†¬† Hubertus

li. Fl√ľgel¬†¬†¬† Maik Habig¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬† Echte Fr√ľnde

Rumpf       Christian Ufer           TC 08

Platte       Nicole Hammer           Reitercorps

 

K√∂nigsvogel Jungsch√ľtzen

Kopf¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬† Justin M√ľller¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬† ¬†¬†¬†¬† Hubertus

Schweif¬†¬†¬†¬† Robin B√§tz¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬† Freisch√ľtz

re. Fl√ľgel¬†¬† Kai Hammer¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬† Hubertus

li. Fl√ľgel¬†¬†¬† Nicolai Meckbach¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬† Hubertus

Rumpf       Lara Berscheidt          Reitercorps

Danach durften die √§lteren Semester ihr K√∂nnen der langsam ansteigenden Personenzahl darbieten. Andere boten uns ihre Sangesk√ľnste an. Beides war von au√üerordentlicher Eleganz und G√ľte. Auch wir konnten alles p√ľnktlich ‚Äúerschie√üen‚ÄĚ und somit trugen sich folgende Kameraden in die Gewinnerliste ein und werden daher heute erw√§hnt:

Preisvogel Sch√ľtzen

Kopf¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬† G√ľnter Nie√üen¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬† TC 08

Schweif     Simone Schulz            Fahnenschw.

re. Fl√ľgel¬†¬† Gerd Pf√∂rtner¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬† Hubertus

li. Fl√ľgel¬†¬†¬† Gregor Rinsche¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬† Freisch√ľtz

Rumpf       Max Menke               3. Grenadiere

Platte¬†¬†¬†¬†¬†¬† Dirk Hasenclever¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬† Echte Fr√ľnde

 

K√∂nigsvogel Sch√ľtzen

Kopf         Dr. Seb. Wohlfromm    FSG

Schweif¬†¬†¬†¬† Dirk Hasenclever¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬† Echte Fr√ľnde

re. Fl√ľgel¬†¬† Simone Schulz¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬† FSG

li. Fl√ľgel¬†¬†¬† Julian Losberg¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬† Reserve

Rumpf       Alex Kenderdine              3. Grenadiere

 

Dann war ja alles vorbereitet und somit konnten wir die Platten f√ľr unseren Jungsch√ľtzenvogel und die des Regimentsvogels auflegen.

Bei den Jungsch√ľtzen nahm sich Christian Ufer sein Herz in die Hand und wurde mit einem gezielten Schuss neuer Jungsch√ľtzenk√∂nig 2014/2015. Er wird das Jahr zusammen mit seiner K√∂nigin Laura Kollerbohm verbringen und ist Mitglied im Tambourcorps Niederkassel

Dann stieg die Spannung naturgem√§√ü an. Die gr√ľnen waren wieder unter der Linde hervorgekommen und lie√üen es sich nicht nehmen den ersten Schuss zu machen. Aufgerufen wurde Christoph H√ľttemann und auch er machte der Platte im ersten Schuss ein Ende. Herzlichen Gl√ľckwunsch Christoph und Iris H√ľttemann von der St. Hubertus-Kompanie. Ihr seid unser Regimentsk√∂nigspaar 2014/2015!

Nach einer ausgiebigen Gratulationscour vor dem Schie√üstand spielte unser Tambourcorps die neuen W√ľrdentr√§ger ins Festzelt, wo sie von der 1. Chefin Britta allen nochmals vorgestellt wurden. Die Wegbereiter der beiden K√∂nige erhielten ebenfalls ihre verdienten Orden und die Gl√ľcklichen beim Preisvogel durften sich √ľber ihre Gutscheine aus dem Nieder- und Oberkasseler Gastronomiebereich freuen.

Die OWK √ľbergab die Regimentsfahne an die neue K√∂nigskompanie die St. Hubertus-Kompanie und w√ľnschte ihr allzeit gutes Gelingen.

Der abendliche Umzug ging heute Abend zur Dorfsch√§nke, wo sich jeder mit dem ihm eigenen festen oder fl√ľssigen Nahrungsmitteln versorgte.

Nachdem dann alle wieder mehr oder weniger wohlbehalten im Festzelt angekommen waren, begr√ľ√üte unsere Chefin alle Anwesenden, insbesondere nat√ľrlich unsere K√∂nigspaare Joachim Olschewski und Annette Frische sowie Christoph und Iris H√ľttemann, sowie unsere Jungsch√ľtzenk√∂nigspaare Svenja Steinhauer mit Nicolai Meckbach sowie Christian Ufer und K√∂nigin Laure Kollerbohm.

Sie wurden kurze Zeit sp√§ter dann vom 2. Chef Frank R. Vossen in Amt in W√ľrden gehoben. Nicht ohne Worte des Dankes an die scheidenden Majest√§ten.

Mit dem anschließenden Auftritt der Swinging Funfares und der Mucke von unseren Audiohelden, ging ein anstrengender aber auch sehr schön verlaufender Tag vorbei.

Und schwupp, gerade noch den Auftakt in der Kirche gefeiert, schon beginnt der letzte Tag des Festes. Jede Kompanie bereitet sich auf ihre Art und Weise auf den letzten Umzug vor, allen gemein ist jedoch die St√§rkung mit fester Verpflegung. Und so konnte festgestellt werden, dass alle Teller leer gegessen wurden und somit auch Petrus ein Einsehen hatte. Wenn auch mit einer kleineren Abk√ľrzung, konnten wir eine trockene Parade und Umzug f√ľr unsere neuen K√∂nigspaare Christoph und Iris H√ľttemann sowie Christian Ufer und Laura Kollerbohm durchf√ľhren.

Am Abend stand dann der Krönungsball im Mittelpunkt des Festes.

In ihrer Rede lie√ü Britta das K√∂nigsjahr von Joachim und Annette Revue passieren und bedankte sich anschlie√üend bei den beiden f√ľr ein sehr sch√∂ne Zeit. Beide erhielten vom zahlreich erschienen Publikum lange anhaltenden Beifall.

Dann stellte Britta mit Christoph und Iris unser neues K√∂nigspaar vor. Beide nat√ľrlich bestens in Niederkassel bekannt und vernetzt, wurden mit launigen Worten in ihr neues Amt eingef√ľhrt und erhielten als Vorschuss auf ihre Regierungszeit ebenfalls einen gro√üen Beifall.

Mit Steffi Kluckhuhn und Frank R. Vossen wurden zwei Vorstandsmitglieder mit dem diesj√§hrigen Stadtorden ausgezeichnet, der ihnen von Rolf Tups, dem Vorsitzenden der BV 04, √ľberreicht wurde.

Nun sollte das Fest mit dem Zapfenstreich und der vorhergehenden Serenade abgeschlossen werden. Hier m√ľssen aber die Musiker der Kapelle Dreier alle unterschiedliche Noten gehabt haben. Nach der Melodie ‚ÄúDie Kuh tritt im Eimer, Mariechen pisst den Ofen aus‚ÄĚ, spielten sie alle, aber jeder etwas anderes. Also das tat weh in den Ohren.

Beim anschlie√üenden Zapfenstreich waren dann aber alle Musiker wieder auf einer Wellenl√§nge und ein ereignisreiches, leider h√§ufig zu nasses Sch√ľtzenfest ging mit einigen Tanzeinlagen und der Musik von unseren Audiohelden zu Ende.

Mittwochs wurden schnell und unter gro√üer Beteiligung vieler Kompaniekameraden die F√§hnchen eingeholt und so konnten einige Kompanien abends beim Rettichessen p√ľnktlich und ausgeruht beginnen.

Am zweiten Samstag im Oktober war es wieder so weit. Das 9. Niederkasseler Oktoberfest konnte starten. Auch hier war leider Regen unser anf√§nglicher Begleiter. Dies tat aber der Stimmung der knapp 2.800 feiernden G√§ste keinenAbbruch. Wir d√ľrfen mit Fug und Recht behaupten, dass dieses Fest zu einem festen Bestandteil im ‚ÄúFeierkalender‚ÄĚ D√ľsseldorfs geworden ist. Die Prominenz wird immer zahlreicher. Bereits nach wenigen Minuten waren am 01.05. alle Eintrittskarten online verkauft und somit konnte der normale Wahnsinn mit der Vorbereitung beginnen. Wer nicht im Vorstand¬† und mit dem Fest involviert ist, kann es sich nicht vorstellen mit welchen b√ľrokratischen Hindernissen wir es jedes Jahr zu tun haben. Vom fachm√§nnischen Zelte- und Bestuhlungsplan, √ľber die Notausgangsregelung bis hin zur Anzahl und Lage der Feuerl√∂scher, ist alles haarklein geregelt. In diesem Jahr passte der abnehmenden Beh√∂rde etwas im Au√üenbereich nicht. So musste unter der Aufsicht vom Martin H√ľttemann, dem wir hiermit unseren Dank sagen, Mutterboden angefahren werden, damit die Schlamml√∂cher, die eigentlich durch schweres Ger√§t im Zuge der Sturmsch√§denbeseitigungen entstanden sind, ausgeglichen werden konnten.

Es ist halt nicht immer einfach so ein Fest durchzuf√ľhren, deshalb freute uns es besonders, dass auch dieses Jahr alle wieder gut drauf waren und wir ein tolles und vor allem harmonisches Fest erleben durften. Angef√ľhrt durch unser K√∂nigspaar Christoph und Iris und unterst√ľtzt durch unser designiertes Prinzenpaar Christian Zeelen und Claudia Monreal, wurde das erste Fass angestochen. Wir m√∂chten uns bei allen Helfern und Unterst√ľtzer unseres Oktoberfestes ganz herzlich bedanken und hoffen hier auf eine weitere gedeihliche Zusammenarbeit.

Am 07.11.2014 wurde dann ein gro√ües Geheimnis im Winterbrauchtum gel√ľftet. Thomas und Britta Damm sowie Louis Riekenbrauck und Flavia Conti Mica, sind die neuen Tonnenbaurnpaare Niederkassels. Und es sticht besonders heraus, dass im Jubil√§umsjahr unseres Sch√ľtzenvereins vier Vertreter dieses Brauchtums als Repr√§sentanten die Tonnengarde vertreten. Freut euch mit uns allen und unterst√ľtzt und begleitet uns durch eine hoffentlich sch√∂ne Session.

Am 10.11.2014 stand dann unser Martinsumzug auf dem Programm. Wie in allen Jahren vorher, gingen im Vorfeld die Sammler der Kompanien durch Niederkassel um f√ľr unseren Umzug und die Best√ľckung der Martinst√ľten zu sammeln. In diesem Jahr brachte sich auch die Grundschule Niederkassel wieder st√§rker in diese sch√∂ne Tradition ein. Wenn auch nicht alles klappte, freuen wir uns dennoch √ľber das Engagement und hoffen auch hier auf eine gute weitere Zusammenarbeit. Der diesmal wieder von der Grundschule ausgehende Umzug wurde von ca. 1500 Kindern und Eltern begleitet und war sehr stimmungsvoll. Wer genau hinh√∂rte, konnte auch verst√§rkt singende Kinder h√∂ren, dies dieses Mal innerhalb ihres Klassenverbundes ohne Eltern gehen sollten. Das klappte schon ganz gut und wird sicher in den n√§chsten Jahren noch perfektioniert. Auch hier m√∂chte ich mich ganz herzlich bei allen Mitwirkenden und Helfern bedanken. Ohne ihre Unterst√ľtzung w√§re auch ein solches Fest nicht mehr durchzuf√ľhren.

Zum Volkstrauertag besuchten wir mit fast allen Fahnen die zentrale Veranstaltung aller linksrheinischen Vereine auf dem Heerdter Friedhof. Da auch hier der Wettergott kein Einsehen hatte und es regnen lie√ü, wurde die Veranstaltung in der Kapelle des Fiedhofs abgehalten. Auch wenn es sicher kein Highlight im Sch√ľtzenjahr ist, so stellt es dennoch einen Pflichttermin dar und sollte so auch von jeder Kompanie gew√ľrdigt werden. Bis in die heutigen Tage fallen deutsche Soldaten, um unsere Freiheit zu sch√ľtzen und dies sollte dann auch einfach einmal gew√ľrdigt werden!

Mit einer Einladung an unsere zahlreichen G√∂nner und Sponsoren unseres Vereins in den Niederkasseler Weinladen, beendeten wir unser Sch√ľtzenjahr 2014 und stellten an diesem Abend aber auch die Weichen f√ľr unser Jubil√§umsjahr 2015. Den G√§sten wurde in kurzen Worten ein Einblick in unsere Aktivit√§ten zum Jubil√§um gew√§hrt und sie erhielten gleichzeitig die ersten Kalenderb√ľcher. Nat√ľrlich haben wir die Chance genutzt und konnten an diesem Abend Spenden von knapp 600‚ā¨ f√ľr unser Jubil√§um erzielen.

Wir freuen uns nun mit euch allen auf ein tolles Jahr 2015. Wir vom Jubil√§umsausschuss und Vorstand haben alle Weichen gestellt. Jetzt liegt es an jedem Sch√ľtzen selbst dem Fest einen tollen und w√ľrdigen Rahmen zu geben. Wir laden euch alle dazu ganz herzlich ein.

Aus unserer Mitte verstarben:

Rainer Klement, 1. Freisch√ľtz-Kompanie

Hermann Stuckenborg, Otto-Weddigen-Kompanie

Herr lass sie in Frieden ruhen!

 

Vielen Dank das ihr mir so lange zugehört habt.

Thomas Damm

2. Gesch√§ftsf√ľhrer