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St. Sebastianus Sch├╝tzenverein D├╝sseldorf-Niederkassel 1890 e.V. » Pressestimmen

Pressestimmen

Lokalkompass vom 07.08.2017

CenterTV vom 07.08.2017

RP vom 31.07.2017

RP vom 12.06.2017

RP vom 17.10.2016

WZ vom 16.10.2016

RP vom 17.08.2016

RP vom 15.08.2016

Report-D vom 15.08.2016

RP vom 13.08.2016

RP vom 10.08.2016

Lokalkompass vom 06.08.2016

RP vom 01.08.2016

Lokalkompass vom 28.07.2016

RP vom 22.03.2016

RP vom 29.01.2016

RP vom 12.01.2016

RP vom 11.01.2016

RP vom 19.10.2015

WZ vom 12.10.2015

RP vom 12.10.2015

RP vom 06.10.2015

RP vom 11.08.2015

WZ vom 10.08.2015

RP vom 07.08.2015

RP vom 05.08.2015

D├╝sseldorfer Anzeiger vom 28.07.2015

RP vom 27.07.2015

RP vom 20.07.2015

RP vom 18.03.2015

Rheinbote vom 10.02.2015

Niederkasseler Sch├╝tzen w├Ąhlen neuen Vorstand

 

Niederkassel. Aus beruflichen Gr├╝nden musste der bisherige 2. Chef des St. Sebastianus Sch├╝tzenvereins D├╝sseldorf-Niederkassel 1890, Frank R. Vossen, auf der j├Ąhrlich stattfindenden Generalversammlung im Januar aus seinem Amt zur├╝cktreten. Bei einer notwendigen Neuwahl wurde Thomas Damm als 2. Chef in der Vereinsvorstand gew├Ąhlt. Mit diesem Posten geht ebenfalls die T├Ątigkeit als Pressesprecher f├╝r den Verein einher.

Im September dieses Jahres wird der Verein ├╝berdies sein 125-j├Ąhriges Jubil├Ąum feiern.
1890 trafen sich 58 Niederkasseler B├╝rger zum ersten Mal, um den Sch├╝tzenverein und mit ihm drei Kompanien zu gr├╝nden. Heute, 125 Jahre sp├Ąter, hat der Verein ├╝ber 250 Mitglieder in zw├Âlf Kompanien. F├╝r das Fest 2015 wurde ein Jubil├Ąumsausschuss gebildet, dessen Hauptaufgabe es sein wird, alle Festlichkeiten, die mit dem Regimentsjubil├Ąum in Zusammenhang stehen, zu planen und zu organisieren. Er besteht aus von den Kompanien entsandten Sch├╝tzen, aus Vorstandsmitgliedern und dem Offiziers Corps. Zum Jubil├Ąum bereits erschienen ist ein Kalender des Jahres 2015, der eine umfassende Mischung von Geschichten aus Niederkassel beinhaltet. Weitere Infos unter www.schuetzen-niederkassel.de.

 

 

WZ vom 09.01.2015

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(zum Vergr├Â├čern anklicken)

RP vom 31.01.2014

31. Januar 2014 | 00.00 Uhr

Niederkassel

Britta Damm als Sch├╝tzenchefin best├Ątigt
Niederkassel.
Bevor nun die Karnevalisten Niederkassel vollends in den Griff bekommen, marschierten noch einmal die Niederkasseler Sch├╝tzen auf. In einem festlichen Zug mit Fahnen, begleitet vom Tambourcorps, marschierten sie von Ober- nach Niederkassel, um in der St. Anna-Kirche gemeinsam mit den Oberkasseler Sch├╝tzen ihr kirchliches Titularfest zu feiern.

Liturg war Dechant Michael Dederichs, der in seiner Predigt ├╝ber den Namenspatron, den heiligen Sebastian, sprach. Gleichzeitig bedauerte er den Schwund an Kirchenmitgliedern in den linksrheinischen Stadtteilen. Die daran anschlie├čende Generalversammlung der Niederkasseler Sch├╝tzen besch├Ąftigte sich ebenfalls mit dem Mitgliederstand.

Britta Damm, die seit 2006 Vorsitzende des Sch├╝tzenvereins ist und erneut einstimmig in ihrem Amt best├Ątigt wurde, sagte dazu: „Die Zahl der Mitglieder im Niederkasseler Regiment ist erfreulicherweise seit Jahren stabil.“ Mehr noch, fast ein Drittel der Mitglieder sei weniger als f├╝nf Jahre aktiv und konnte neu f├╝r das Sch├╝tzenwesen gewonnen werden. Und der zweite Vorsitzende, Frank Vossen, erg├Ąnzt: „Au├čerdem sind im vergangenen Jahr mehr als 20 Pagen unter 13 Jahren im Festumzug gez├Ąhlt worden.“

Bei diesen positiven Vorzeichen stand au├čer Frage, dass der Vorstand entlastet wurde und alle zur Wahl stehenden ersten ├ämter meist einstimmig wiedergew├Ąhlt wurden. Frank Vossen: „Einzig Sebastian Wohlfromm stellte sich aus beruflichen Gr├╝nden nicht mehr zur Wahl als Gesch├Ąftsf├╝hrer.“ Ihm folge Andrea Churt nach, die in der Vergangenheit bereits dem Ressort „Presse und Internet“ zugearbeitet habe.

Nach Karneval werden sich die Sch├╝tzen auf ihre hohe Zeit vorbereiten, die am 27. Juli mit dem „Niederkasseler Treff“ beginnt. Vom 9. bis 12. August wird dann Sch├╝tzenfest gefeiert.

Hiw

Neues Diadem f├╝r Niederkasseler Sch├╝tzenk├Âniginnen

Rheinische Post vom 09.07.2013

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rheinische Post vom 06.07.2013

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rheinische Post vom 19.03.2012

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Express 17.03.2013

15. AUFLAGE EIN VOLLER ERFOLG

Danke, ihr Dreck-weg-Helden

Rheinische Post vom 04.07.2013

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

D├ťSSELDORF ÔÇô

Knapp 15 Tonnen Dreck sammelten 6100 D├╝sseldorfer am Samstag bei der 15. Auflage des Dreck-weg-Tages der Initiative Pro D├╝sseldorf.

ÔÇ×Das ist eine tolle Bilanz und eine Steigerung der Anmeldezahlen von 20 Prozent im Vergleich zu 2012ÔÇť, sagt Ingo Lentz, Vorsitzender von Pro D├╝sseldorf, und erg├Ąnzt: ÔÇ×Danke, liebe D├╝sseldorfer!ÔÇť

In den 15 Jahren, in denen die Aktion nun schon l├Ąuft, wurden insgesamt schon 1000 Tonnen M├╝ll eingesammelt. Das entspricht einem Gewicht von 666 Mittelklassewagen!

ÔÇ×Wir wollen durch die Aktion in die K├Âpfe der Menschen rein, denn der Dreck f├Ąllt ja nicht vom HimmelÔÇť, so Lentz. Auch Schulen und Kinderg├Ąrten sind deshalb mit von der Partie und sammeln auch am Montag weiter flei├čig Unrat in den Stadtteilen.

Um die unz├Ąhligen M├╝lls├Ącke zu entsorgen, waren 25 Awista-Mitarbeiter mit 10 Fahrzeugen im Einsatz, so dass am Samstagabend die Stadt ÔÇ×blitzsauberÔÇť war.

Skurril waren vor allem die Funde im K├Â-Graben: Neben f├╝nf Verkehrsschildern, einer riesigen Metallplatte und einem Fahrrad wurden drei Geldb├Ârsen ertaucht.

Diese enthielten zwar kein Bargeld mehr, daf├╝r aber Ausweise und Kreditkarten, die genau wie Gewehrmunition vom Rheinufer, an die Polizei ├╝bergeben wurden.

 

Express D├╝sseldorf – 17.03.2013 – 21.47 Uhr

 

 

Das 7. Niederkasseler Oktoberfest im Spiegel der Presse:

Rheinische Post

Westdeutsche Zeitung

BILD Zeitung

 

Niederkassel

B├Âllersch├╝sse er├Âffnen das Fest

VON DENIZ KARIUS – zuletzt aktualisiert: 03.08.2012 Niederkassel (RP).

Bereits an diesem Sonntag k├╝ndigt das Herumtragen der Goldenen M├Âsch an, dass sich am Wochenende danach alles ums Sch├╝tzenwesen dreht. Denn vom 11. bis 14. August l├Ądt der St. Sebastianus Sch├╝tzenverein Niederkassel zum Mitfeiern ein. Den Auftakt dazu macht die Veedels-Party, zu der der Zeltwirt am Freitag, 10. August, seine G├Ąste empf├Ąngt. Ab 20 Uhr wird dabei bei der Musik des DJs Sch├╝rzenj├Ąger im Zelt unter der Theodor-Heuss-Br├╝cke gefeiert.

Am Sonntag ziehen die Sch├╝tzen ab 14.20 Uhr durch den Stadtteil. F├╝r viele Anwohner ist das der H├Âhepunkt des Sch├╝tzenfestes in Niederkassel. Foto: Thomas Bu├čkampB├Âllersch├╝sse er├Âffnen am 11. August um 14 Uhr die Kirmes. Das Schie├čen der Pagen beginnt um 14.30 Uhr, und um 17 Uhr wird die Sch├╝tzenmesse mit dem Heerdter Blasorchester und anschlie├čender Ehrung der verstorbenen Kameraden am Ehrenmal gefeiert. Die Ansprache h├Ąlt die 1. Chefin Britta Damm, und das Tambour-Corps Niederkassel, die Blaskapelle Lothar Dreier und das Fanfaren-Corps Hamm spielen den „Gro├čen Zapfenstreich“. Ab 20 Uhr hei├čt es im Festzelt „Rock em D├Ârp ÔÇô Niederkassel rockt“ mit den „Rock Classic Allstars“. Am Sonntag zieht dann ab 14.20 Uhr das Regiment durch die geschm├╝ckten Stra├čen Niederkassels, Parade und der Festzug schlie├čen sich an. Nach der Kr├Ânung des Pagenk├Ânigs und der Ehrung der Pf├Ąndersch├╝tzen folgt um 20 Uhr der Ball der Kompaniek├Ânigspaare mit Musik von der „Palm Beach Band“ und einer Showeinlage der Rhine-Pipe-Area und Drums. Am Montag um 14 Uhr beginnt das Jungsch├╝tzenk├Ânigsschie├čen. Au├čerdem gibt es einen vom Pagencorps veranstalteten Kindernachmittag im Festzelt. Das Regimentsk├Ânigsschie├čen startet um 16 Uhr ÔÇô der K├Ânigsschuss wird etwa f├╝r 18 Uhr erwartet. Um 20 Uhr beginnt dann der Jungsch├╝tzenabend mit der Kr├Ânung des neuen Jungsch├╝tzenk├Ânigspaares und einem Showauftritt der „Swinging Funfares“. Au├čerdem spielen die „Audiohelden“.

Am letzten Kirmestag, Dienstag, 14. August, wird das neue Regimentsk├Ânigspaar schlie├člich beim Gro├čen Kr├Ânungsball gekr├Ânt. Zur Begleitung spielt die Roland Br├╝ggen Partyband. Den Abschluss bildet noch einmal der Gro├če Zapfenstreich.

Weitere Infos zum Niederkasseler Sch├╝tzenverein gibt es ebenfalls im Internet unter www.schuetzen-niederkassel.de.

 

Niederkassel

Dorffest mit „Milchk├Ąnnchen“

VON MONIKA G├ľTZ : 31.07.2012 Niederkassel (RP).

 

Wer sich am Samstagnachmittag in oder um Niederkassel die Beine vertreten wollte, kam um einen Abstecher auf den Parkplatz An der Apfelweide nicht herum. Dort hatte der St. Sebastianus Sch├╝tzenverein Niederkassel sein allj├Ąhrliches Sch├╝tzen-Biwak aufgeschlagen und lockte mit den „Milchk├Ąnnchen“-Musikern und „Spa├čjazz aus dem Rheinland“ auch Spazierg├Ąnger an, die dem Brauchtum nicht verhaftet sind.

 

Lisa Troschka und Christian Ufer genie├čen das Fest. Foto: G├Âttert

 

 

„Die Musik und der Bier-Geruch haben uns inspiriert“, gesteht Wolfgang Koch. Der Niederkasseler hatte Besuch vom Cousin und lie├č es sich mit Petra, Ulli und Jula Schuver aus Detmold bei Bolten-Alt und Pommes gutgehen. Das tat unter anderem auch Rainer Menke, Vorsitzender der St. Hubertus-Kompanie: „Ich bin eine Niederkasseler Type und finde es gut, dass wir mitten im Dorf feiern.“ Auch der eher im Winterbrauchtum engagierte Dino Conti Mica oder Dorfsch├Ąnke-Wirt Stefan Deckers lie├čen sich den „Niederkasseler Treff“ nicht entgehen. Allerdings fehlte das Regimentsk├Ânigspaar Heinz-Peter und Jutta Steinhauer. „Sie sind im Urlaub, um f├╝r den Endspurt des K├Ânigsjahres fit zu sein“, erz├Ąhlt Sch├╝tzenverein-Chefin Britta Damm lachend. Sie freute sich ├╝ber das gute Wetter und den gelungenen Programm-Mix: „Hier ist f├╝r jeden etwas dabei.“ Das fand auch ihr neunj├Ąhriger Neffe Magnus. Er vergn├╝gte sich beim Tischfu├čball und meinte: „Ich finde es gut, dass es an der Cocktail-Bar auch Drinks f├╝r Kinder gibt.“ Alkoholfreies aber schmeckt auch Erwachsenen. „Das ist erfrischend“, findet Karin Fennhahn, die sich einen „Caipirinha ohne“ g├Ânnte und trotzdem beim „Ice Cream“-Song in der „Milchk├Ąnnchen“-Version Lust zum Tanzen bekam. Wer aber einen Drink mit Alkohol bevorzugt, konnte sich bei Andrea Ballon und ihrem Bar-Team mit einem „Hugo“, speziell variiert f├╝r die Sch├╝tzenchefin, verw├Âhnen: „Das ist ein leichter Drink und nicht nur f├╝r ‚Bosse‘ geeignet.“

Zum Neutralisieren alkoholischer Getr├Ąnke eigneten sich die von den Kompanie-Frauen selbstgebackenen Kuchen oder eine Portion R├Ąuberfleisch. „Ein richtig fr├Âhliches Fest“, so die einhellige Meinung der Besucher.

 

Niederkassel

Festlicher Sch├╝tzen-Auftritt

VON HEIDE-INES WILLNER UND THOMAS BUSSKAMP (FOTOS) – zuletzt aktualisiert: 16.08.2011

Niederkassel (RP). Die Niederkasseler Sch├╝tzengemeinschaft hatte trotz anf├Ąnglichen Regens Gl├╝ck mit dem Wetter. Heute Abend endet das Vier-Tage-Fest mit dem Kr├Ânungsball der neuen Majest├Ąten und dem Zapfenstreich.

D├╝sseldorfs neues Prinzenpaar Thomas Puppe und Anke Conti-Mica freut sich ├╝ber die Einladung der Sch├╝tzen.

Mit drei B├Âllersch├╝ssen, abgefeuert aus einer kleinen transportablen Kanone, begann der Tradition entsprechend am Samstag das Niederkasseler Sch├╝tzenfest. Heinz Heger vom Artillerie-Verein B├╝derich 1922, begleitet von seiner Tochter Stephie, hatte den Abschuss vorbereitet. Sch├╝tzenchefin Britta Damm und ihr Vize Frank Vossen sowie das amtierende Regimentsk├Ânigspaar Claudia und G├╝nter Nie├čen ├╝bernahmen die Z├╝ndung der drei Kartuschen. „Das d├╝rfen sie, wenn ein hauptamtlicher Schie├čmeister dabei ist“, kl├Ąrt Heger auf.

Vorsichtshalber hatten sich die Protagonisten mit Ohrst├Âpseln ausger├╝stet ÔÇô und das war auch gut so. Denn der ohrenbet├Ąubende Krach unmittelbar im B├Âllerbereich war so stark, dass selbst die, die darauf vorbereitet waren, erbebten. Aber die Unvorbereiteten traf es besonders hart: Die kleine Martina schrie wie am Spie├č, ein Hundebesitzer schimpfte laufstark her├╝ber und ein Autofahrer stoppte, um auf nicht sehr feine Art seinem ├ärger ├╝ber den erschreckenden L├Ąrm Luft zu machen. Britta Damm versuchte, zu beschwichtigen. „Mit B├Âllersch├╝ssen wird nun mal die Kirmes er├Âffnet“, sagte sie. „Das ist Tradition bei vielen Vereinen.“ Das Ereignis sei ja in der Zeitung angek├╝ndigt worden.

Info

Termine

Heute um 16 Uhr gibt es auf der Niederkasseler Stra├če eine weitere Parade. Diesmal zu Ehren des neuen Regimentsk├Ânigs, der sich gestern profilierte.

Die Kr├Ânung ist dann ab 20 Uhr im Festzelt an der Theodor-Heuss-Br├╝cke.

Mit dem Ausklang des Sch├╝tzenfestes heute Abend freuen sich die Sch├╝tzen auf das n├Ąchste greifbare Ereignis. Am Samstag, 8. Oktober, ist n├Ąmlich wieder das beliebte Oktoberfest angesagt. Allerdings, so wird mitgeteilt, ist es seit Monaten schon ausverkauft.

Jedenfalls wusste nun jeder im „Dorf“, dass die Kirmes er├Âffnet ist, und langsam f├╝llte sich der Festplatz neben der Theodor-Heuss-Br├╝cke mit Leben. Neben Kinderkarussell und Autoscooter war diesmal die Ponyreitbahn Highlight der Kirmes. Die sechsj├Ąhrige Maya war dar├╝ber so froh, dass sie lange vor dem Parcours ausharrte und auf die Pferde wartete, die wegen der B├Âllersch├╝sse vorsichtshalber im Pferdewagen in Sicherheit gebracht worden waren. Doch dann endlich trabten die Pferdchen an und Maya sa├č als eine der Ersten im Sattel, gefolgt von den Pagen der Niederkasseler, die gerade ihr Schie├čen um den neuen K├Ânig beendet hatten. Kai Hammer und Jessica H├╝ttemann sind die Nachfolger von Finn Berscheidt und Constanze Hermanns.

Die Pagen sind auch Freunde. Selbst wasserdicht verpackt suchen sie N├Ąhe und ├╝berbr├╝cken so die lange Wartezeit.

Die Kapriolen des Wetters machten auch vor den Niederkasseler Sch├╝tzen nicht halt. Denn abends wurde aus dem anf├Ąnglichen Tr├Âpfeln der gro├če Regen, und als der Morgen graute, schien alles in einem Wolkenbruch unterzugehen. Kein gutes Omen f├╝r den angek├╝ndigten Festzug mit stattlicher Parade. Doch dann hatte der Himmel ein Einsehen, konnte der K├Ânigstross mit Claudia und G├╝nter Nie├čen an der Spitze, begleitet von Dechant Michael Dederichs und Sch├╝tzenchefin Britta Damm, gefolgt vom Jungsch├╝tzenk├Ânigspaar Patrizia Eller und Julian Losberg, sich am zackigen Defilee von 300 Sch├╝tzen und zehn Musikeinheiten trockenen Fu├čes auf der Niederkasseler Stra├če erfreuen.

Der imposante Aufmarsch und die wie am Schn├╝rchen ablaufende Choreographie fand viel Beifall bei Hofstaat und Ehreng├Ąsten, darunter CDU-Landtagsabgeordneter Thomas Jarzombeck, Bezirksvorsteher Rolf Tups und sein Vorg├Ąnger Wolfgang Kamper sowie Sch├╝tzenschefs befreundeter Vereine.

Unter dem Motto: „Feiern da, wo D├╝sseldorf am sch├Ânsten ist“ haben die Niederkasseler Sch├╝tzen auch in diesem Jahr wieder einiges geboten. Am Anfang stand die „Veedelsparty“, zu der jedes Jahr der Zeltwirt einl├Ądt, gefolgt von „Rock em D├Ârp f├╝r Jedermann“ mit der Kultband „Porno al Forno“. Zu den H├Âhepunkten z├Ąhlte auch der Jungsch├╝tzenabend gestern, bei dem sich der Nachwuchs pr├Ąsentierte. Heute endet das Vier-Tage-Fest mit der Kr├Ânung des neuen Regimentsk├Ânigspaares.

Fotos
Die Niederkasseler Fahnenschwenker-Gruppe ist im Sommer beim Festzug der Sch├╝tzen, im Winter beim n├Ąrrischen Umzug stets mit von der Partie.
Claudia und G├╝nter Nie├čen genie├čen noch einmal den letzten gro├čen Auftritt w├Ąhrend des Festzuges mit Parade. Begleitet werden sie von Dechant Michael Dederichs (links), Sch├╝tzenchefin Britta Damm (rechts) und Vize-Chef Frank Vossen (2.v.r.).
Niederkassel

Sch├╝tzenbiwak im „Veedel“

VON MONIKA G├ľTZ – zuletzt aktualisiert: 02.08.2011

Niederkassel (RP). Mit dem Song „Wir sind alle kleine s├╝├če Fischgesichter“ und der Feststellung „Ob du aus Niederkassel oder Oberkassel oder Garath oder Bilk bist, ist doch ganz egal“ stieg „Deutschlands beste Partyband“ in den Auftritt beim „Niederkasseler Treff“ ein.

Julia Sohn und Tanja Spiess (v.l.) freuen sich ├╝ber das Fest. Foto: G├Âttert

„Das ist unser Hauptakt“, hatte Britta Damm die gesangsstarke Band angek├╝ndigt. Die Chefin des St. Sebastianus Sch├╝tzenvereins D├╝sseldorf-Niederkassel 1890 war nicht nur dar├╝ber gl├╝cklich, dass das Wetter trocken blieb. Sie lobte auch den Sch├╝tzenbiwak-Standort am Parkplatz An der Apfelweide und die Umsetzung des Slogans „Von Niederkassel, f├╝r Niederkassel, in Niederkassel“: „Heute sind alle hier, die unser ‚Veedel‘ lieben.“ Und alle hatten ihren Spa├č.

Nachwuchs vergn├╝gte sich

„Wir lieben die ungezwungene Atmosph├Ąre“, so Emil Fennhahn. Er ist Kompaniek├Ânig der Gesellschaft Reserve und genoss mit Ehefrau Karin das bunte Treiben beim „Niederkasseler Treff.“ Das tat auch Cornelia Schmalbach. Sie schl├╝rfte einen „Touch Down“ und meint: „Der ist besonders gut.“ Offenbar haben die Exoten ihre Fans. „Die Drinks kommen alle gut an“, erz├Ąhlt Andrea Ballon, die mit Rainer Herzog s├╝ffige Cocktails mixte. Selbst gebackene Kuchen und Grillspezialit├Ąten gab’s auch, und der Nachwuchs vergn├╝gte sich bei speziellen Aktionen. „Einfach super“, urteilten die aktuellen Majest├Ąten G├╝nter und Claudia Nie├čen, D├╝sseldorfs Venetia Anke Conti Mica mit Ehemann und Tonnengardengesch├Ąftsf├╝hrer Dino, Gastronom und Ratsherr Giuseppe Saitta, Dorfsch├Ąnke-Wirt Stefan Deckers, Vertreter der Meuser-Familie und alle anderen Niederkasseler Treff-Besucher.

 

 

Westdeutsche Zeitung 09.08.2010

Niederkassel: 3000 G├Ąste bei den ÔÇ×PornosÔÇť
von Helga Meister

 

ÔÇ×R├Âck em D├ÂrpÔÇť lockte die Fans unter die Nordbr├╝cke. W├Ąhrenddessen gibt es in Oberkassel Proteste wegen der dortigen Kirmes.

 

 

D├╝sseldorf. In gl├Ąnzenden, pink-farbigen Anz├╝gen, passend dazu rosarote Per├╝cken, agierte am Samstag die Kultband Porno al Forno im Zelt des Wirts Karlheinz Oellers unter der Theodor-Heuss-Br├╝cke. Die vielen jungen Fans waren begeistert. Wo sonst Grenadiere, Hubertus-J├Ąger oder Mitglieder des Tambour-Corps in traditionellen Uniformen den Ton angeben, ging es auf der B├╝hne und vor der B├╝hne hoch her. Die beliebte D├╝sseldorfer Gruppe hat in den zehn Jahren ihres Bestehens so viel Furore gemacht, dass Sch├╝tzenchefin Britta Damm und Frank Vossen als zweiter Sch├╝tzenchef von den schr├Ągen Spa├čmachern nicht lassen k├Ânnen. Die ÔÇ×PornosÔÇť traten im dritten Jahr auf. Und stets sammeln die Sch├╝tzen das ganze Jahr ├╝ber das n├Âtige Geld, damit das Publikum freien Eintritt hat.

 

Traditionsverein lockt die neue Generation mit buntem Programm

F├╝r 22 Uhr waren die Musiker mit den gro├čen Sonnenbrillen und den wilden, geradezu haarstr├Ąubenden Per├╝cken angesagt. Zu diesem Zeitpunkt fand ein Besucherwechsel im Zelt statt. Die Alteingesessenen verlie├čen die Bierst├Ąnde, w├Ąhrend die j├╝ngere Generation herbeistr├Âmte. Die Nachtschw├Ąrmer kamen nicht nur aus Niederkassel, sondern aus dem gesamten linksrheinischen Raum. Einige Fans verirrten sich auch aus dem Rechtsrheinischen, unter ihnen sogar eine Staatssekret├Ąrin aus dem Finanzministerium.

Mit Veranstaltungen wie dem ÔÇ×Niederkasseler TreffÔÇť, dem fast jetzt schon ausverkauften ÔÇ×OktoberfestÔÇť (9. Oktober) und eben mit ÔÇ×Rock em D├ÂrpÔÇť am Kirmes-Samstag gewinnt das Brauchtum in dem einstmals verschlafenen Niederkassel neuen Schwung. Die Zeiten, da die Anlieger stolz auf ihr idyllisches ÔÇ×D├ÂrpÔÇť waren und eine Stra├če sogar ÔÇ×Beim DorfÔÇť nannten, sind l├Ąngst vorbei. Die Stra├če hei├čt noch heute so, aber der Stadtteil liegt fest in den H├Ąnden der j├╝ngeren Leute, die keine Bauern mehr sind, sondern Zugezogene. Sie lieben einen neuen Lifestyle und sind stets dabei, wenn Feste gefeiert werden. Das hat auch der Vorstand der Tonnengarde begriffen. Dort ist gleichfalls die Jugend im Vormarsch. Guiseppe Saitta vom Barbarossaplatz wei├č das vom Saitta-Fest schon lange.

Ein Sch├╝tzenfest also als Riesenparty, bei der rund 3000 Fans auftauchten, im Zelt oder davor. Britta Damm meinte stolz: ÔÇ×Bei uns ist es oft fast so voll wie auf der gro├čen Kirmes. Unter der Theodor-Heuss-Br├╝cke ist es schwarz vor Menschen.ÔÇť

Die Musik-Party klang erst gegen 2 Uhr am n├Ąchsten Morgen aus. Ohne B├╝rgerproteste ├╝brigens. Frank Vossen meinte gestern r├╝ckblickend: ÔÇ×Bei uns meckert niemand. Bei uns gibt es ja auch keine Nachbarn.ÔÇť

 

In Oberkassel droht der Stadt eine Dienstaufsichtsbeschwerde

Anders in Oberkassel. Hier erhielt Oberb├╝rgermeister Dirk Elbers┬áam Montag┬ávom ÔÇ×Anwohner Schutz Verein OberkasselÔÇť einen offenen Brief. Er richtete sich gegen die Kirmesverl├Ąngerung um einen Tag ab n├Ąchstem Jahr. Marianne Franke und Ursula Op den Berg wollen in ihrem Schreiben wissen, was die Stadt f├╝r Ma├čnahmen ergreift, um die zul├Ąssigen Grenzwerte f├╝r L├Ąrmimmissionen einzuhalten. Die Verl├Ąngerung um einen Tag sei immer auch die Verl├Ąngerung f├╝r eine Nacht, in der die Nachtruhe der Anwohner durch ├╝berm├Ą├čigen Kirmesl├Ąrm gest├Ârt werde.

Der Verein droht mit einer Dienstaufsichtsbeschwerde gegen Elbers und gegen Beamte des Ordnungsamtes. Man warte nur noch die Antwort auf den offenen Brief ab.

 

K├Ânigsschuss
G├╝nter Nie├čen ist der neue Regimentsk├Ânig von Niederkassel. Der 40-J├Ąhrige, von Beruf Tischler, holte gestern die Platte herunter. Nie├čen ist Hauptmann der Gesellschaft Tambour-Corps, deren Mitglied er seit 1978 ist. Seit 1996 ist er verheiratet mit Claudia, der neuen K├Ânigin, die gleichfalls aus einer Sch├╝tzenfamilie kommt. Ihr gemeinsamer Sohn ist Dominik.

 

Rheinische Post 23.05.2009

 

 

Britta Damm
D├╝sseldorfs m├Ąchtigste Sch├╝tzin

VON ULRIKE WINTER

 

D├╝sseldorf (RP) Uniformen, Gewehre, Marschmusik: Bis heute suggerieren die Sch├╝tzen ihre Tradition sei M├Ąnnersache. Die Statistik sagt etwas anderes: Vier von f├╝nf Vereinigungen im Bund der Historischen Sch├╝tzenbruderschaften haben Sch├╝tzenschwestern in den Reihen.

Jedes siebte der 400┬á000 Mitglieder ist eine Frau. Mit dem Bundesk├Âniginnentag huldigen am Wochenende bis zu 8000 Sch├╝tzen in Kerpen den versammelten 200 W├╝rdentr├Ągerinnen.

Was bei der Einf├╝hrung des Festaktes 1956 ein gro├čer Fortschritt war, ist f├╝r viele Sch├╝tzenschwestern heute selbstverst├Ąndlich. Beispiel ist da die Karriere von Britta Damm. Seit f├╝nf Jahren steht die 45-J├Ąhrige an der Spitze der 240 Mitglieder starken Sankt-Sebastianus-Sch├╝tzen von D├╝sseldorf-Niederkassel.

Eine Rolle, mit der sie ÔÇô anders als zu ihrem Dienstantritt ÔÇô in D├╝sseldorf nicht mehr allein ist. Zwei Sch├╝tzenchefinnen z├Ąhlt die Region, insgesamt werden 22 der 1300 Mitgliedsbruderschaften des Bundes der Historischen Sch├╝tzenbruderschaften von Frauen geleitet. „Wenn ein Verein Frauen zul├Ąsst, dann sollte er das auch auf allen Ebenen tun“, sagt Britta Damm.

Ganz oder gar nicht, alles oder nichts: So ist sie, sagt sie ├╝ber sich selbst. So hat sie sich ohne Familienbonus vom Reitercorps ihres Vereins bis an dessen Spitze gearbeitet. Sicherlich k├Ąmen durch eine Chefin schon mal Themen zur Sprache, die sonst nicht besprochen w├╝rden. So werde sie vor Festlichkeiten oft auf das Thema Kleidung angesprochen. Grunds├Ątzlich aber setze sie nicht auf ausgewiesen weibliche F├Ąhigkeiten ÔÇô „sondern nur ein bisschen Mut“. Anfangs habe das nat├╝rlich nicht alle im Verein begeistert: „Aber bei uns wird alles demokratisch beschlossen. Und dann ist es auch beschlossen“.

Die ├ťberzeugungskraft, die sie ab und an zeigenmuss, erweise sich auch au├čerhalb des Vereins als n├╝tzlich, sagt die Mutter eines 23-j├Ąhrigen Sohnes. Sich durchsetzen, sich behaupten, auch mal in den M├Ąnnerton verfallen ÔÇô das k├Ânne durchaus hilfreich sein, wenn man als Mitarbeiterin der Staatskanzlei den Terminkalender von Ministerpr├Ąsident J├╝rgen R├╝ttgers organisiert.

Nur wenn es um ihre Zukunft bei den Sch├╝tzen geht, beansprucht sie den Grundsatz der Geschlechtergleichheit nicht. „Ein Mann h├Ątte sicherlich kein Problem damit, das mit 65 Jahren noch zu machen“, meint sie. „Aber wenn ich unter dem Abendkleid nur noch Gesundheitsschuhe tragen kann? Nein, danke.“

Zum Bundesk├Âniginnentag treffen sich am Wochenende 8000 Sch├╝tzen in Kerpen. H├Âhepunkt ist Sonntag, 11.30 Uhr, der gro├če Festzug durch die Innenstadt.